SEG Foto: D. Winter / DRK e.V.
SEGSchnell-Einsatz-Gruppe

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Schnelleinsatzgruppe (SEG)

Herr 

Georg Stock

 

Tel.  0171-1071082

 

stock(at)drk-ense.de

Die SEG - Ense

 

 

SEG-San / Schnell-Einsatz-Gruppe

 

Unter einer Schnell-Einsatz-Gruppe - abgekürzt SEG - versteht man eine schnell und flexibel einsetzbare Gruppe aus medizinisch und / oder technisch ausgebildeten Einsatzkräften. Diese Gruppen unterstützen den Regel-Rettungsdienst bei größeren Schadensfällen und / oder bei einem Massenanfall von Verletzten und schließen dabei die Lücke zwischen Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Heute heißen diese Gruppen auch MANV – San Gruppen (MANV für „Massen Anfall von Verletzten“). Die Notwendigkeit der Gründung solcher Gruppen, ergab sich aus der Struktur des Rettungsdienstes. Der Rettungsdienst ist primär auf Individualnotfälle ausgerichtet. Bei größeren Schadensfällen trat bis in die frühen 90ziger Jahre oftmals eine Versorgungslücke aufgetreten, da Einheiten des Katastrophenschutzes für die Rettungsdienstunterstützung zu groß und träge waren. Ab ca. 1988 wurden in Deutschland daher oftmals aus den Katastrophenschutz-verbänden kleine flexible Einheiten gebildet, welche in der Lage sind, den Rettungsdienst Tag und Nacht schnell und effektiv zu unterstützen.

Auf Nachfrage der Feuerwehr Ense bildete 1998 das DRK Ense eben eine solche Schnell-Einsatz-Gruppe, um Feuerwehr und oder Rettungsdienst zu unterstützen.

Schnell-Einsatz-Gruppe–Sanitätsdienst, abgekürzt – SEG-San ist, wie das Wort bereits sagt und wie zu Beginn schon beschrieben, eine mit medizinisch ausgebildetem Personal und entsprechendem Material ausgestattete kleine Einheit, die in der Regel in kürzester Zeit (5 – 15 min) bestimmte Aufgaben im Bereich der medizinischen Hilfeleistung wahrnehmen kann. Manchmal geschieht dies auch mit nur einem Fahrzeug, so z.B. mit einem Rettungs- oder Krankentransportwagen.

Schnell-Einsatz-Gruppen können z.B. im Rahmen der Alarm- und Ausrücke Ordnungen (AAO) der Städte und Gemeinden bei Brandeinsätzen, Verkehrsunfällen, Evakuierungen und vielem mehr eingesetzt werden. Sie werden in der Regel zur Übernahme und Versorgung von Verletzten oder Betroffenen, sowie zur Sicherung der Einsatzkräfte alarmiert. Ebenso haben die Rettungsdienste bzw. die Kreisleitstellen die Möglichkeit, die SEG´ en im Rahmen eines MANV (Massenanfall von Verletzten) oder bei Großschadenslagen einzusetzen. So verfügen die meisten Schnelleinsatz-Gruppen doch in der Regel über ein oder mehrere Krankentransportwagen (KTW), oder Rettungstransportwagen (RTW) und reichlich Material zur Versorgung von Verletzten oder Betroffenen.

Das DRK Ense nimmt vorrangig die Aufgaben im Rahmen der AAO der Gemeinde Ense wahr und seit dem 15. Januar 2005 ist die Gruppe auch in der Gemeinde Möhnesee in der AAO für den Bereich Günne und Delecke zuständig. Was einen MANV angeht, für die gesamte Gemeinde Möhnesee.

Seit 1998 wurden 449 Einsätze (Stand: 31.12.2020) absolviert, wobei in einigen Jahren zeitweilig ein Anstieg der Einsatzzahlen von bis zu 30 % zu verzeichnen sind. Bei den meisten Alarmierungen handelte es sich um Brandeinsätze und zunehmend mehr Rettungsdienstunterstützungen z.B. bei MANV Lagen und Verkehrsunfällen. Auch Betreuungslagen bei Bombenfunden in Soest, Osnabrück und Dortmund gehörten zu den Alarmierungen. Seit dem Jahr 2000 unterstützt die SEG Ense auch die eigene Rettungshundestaffel Hellweg mit Führungskräften und Helfern, um nach vermissten Personen zu suchen.

Das MANV System sieht bei Großschadenslagen in NRW selbstverständlich auch den Transport der Verletzten vor. Bei einer hohen Anzahl von Verletzten oder Erkrankten (z.B. Großbränden, Noro Virus), kann dies kaum ein Rettungsdienst allein durchführen. Für diese Zwecke halten die Behörden den sogenannten Patiententransportzug, kurz –PTZ-10 NRW- in ihren Kreisen oder Kreisfreien Städten vor. Dieser in der Regel aus Fahrzeugen der Hilfsorganisationen gestellte Verband fügt sich aus 4 Rettungstransportwagen, 4 Krankentransportwagen, einem Einsatzleitwagen und einem Führungsfahrzeug zusammen. Das DRK Ense stellt hier einen Rettungstransportwagen. Seit neuestem gibt auch noch das Kürzel MANV-T, welches die Transportkomponente innerhalb des Kreises Soest beschreibt.

Das Personal der SEG-San des DRK Ense besteht aus ca. 30 Mitgliedern, wovon 22 mit digitalen Meldeempfängern (DME) ausgestattet sind. Seit Ende 2005 wird zusätzlich per SMS Meldung neben der Feuerwehr Ense auch das DRK mit alarmiert.

In den vergangenen Jahren haben sich die Helferinnen und Helfer in vielen Stunden fortgebildet. So haben sie die Ausbildung und Prüfung zum Rettungshelfer, zum Rettungssanitäter oder zum Rettungsassistenten ehrenamtlich und zum Notfallsanitäter beruflich absolviert. Auch stellt das DRK Ense viele Führungskräfte, darunter 3 Verband/Zugführer, 5 Zugführer und 6 Gruppenführer. Das DRK Ense hat bis auf zwei Kameraden rein ehrenamtliche Helfer/innen mit zurzeit folgendem Ausbildungsstand:

13 Sanitäter, 12 Rettungshelfer, 9 Rettungssanitäter, 3 Rettungsassistenten, 2 Notfallsanitäter und 1 NA/LNA

Unterstützt werden kann die Gruppe noch von den Mitgliedern der Rettungshundestaffel Hellweg. Diese Helferinnen und Helfer sind durch das DRK Ense zum Sanitäter bzw. Rettungshelfer ausgebildet worden und werden den Erfordernissen nach bei entsprechenden Lagen der SEG unterstellt.

Wichtig für die Arbeit sind die regelmäßig am Montag stattfindenden Ausbildungsabende, die das Erlernte vertiefen. In den Sommermonaten finden auch gesonderte Ausbildungstage statt, so z.B. mit der Feuerwehr Ense, Welver-Flerke oder Möhnesee. Interessierte sind gern gesehen.

Auszug aus der Beschreibung der DRK Arbeit:

Die Ehrenamtlichen der Bereitschaften unterstützen die mobilen Blutspendezentren des DRKs und retten durch die Ausbildung von Ersthelfern jedes Jahr Menschenleben. Sie stellen den Sanitätsdienst bei Großveranstaltungen, versorgen Verletzte nach einem Verkehrsunfall und sorgen für die psychologische Betreuung von Betroffenen. Fehlt es an Notunterkünften oder müssen Mahlzeiten zubereitet werden, sind die Bereitschaften zur Stelle.

 

Bei der Suche von Verschütteten kommen die feinen Spürnasen der Rettungshunde zum Einsatz. Um die Suche vermisster Angehöriger nach Kriegen oder Katastrophen kümmern sich die Helfer der Bereitschaften im Suchdienst.

Die Bereitschaft vom Deutschen Roten Kreuz retten Menschen-Leben.
Sie helfen in ganz verschiedenen Einsatz-Bereichen.
Zum Beispiel bei einem Unfall.
Oder bei einer Sport-Veranstaltung.
Oder bei einem Konzert.
Und bei Natur-Katastrophen.
Dann leisten die Bereitschaften sehr wichtige Arbeit.
Von der Rettung bis zur seelischen Betreuung.

Die Bereitschaften helfen auch bei der Suche nach Menschen.
Zum Beispiel nach Katastrophen oder in einem Kriegs-Gebiet.
Dann unterstützen die Bereitschaften den Such-Dienst.

Treffen der Bereitschaften

Wann:

Das Treffen ist an jedem 1. Montag im Monat.
Ab 8 Uhr am Abend.

Wo:

Henry-Dunant-Str. 1
12345 Musterhausen
Raum 21

In vielen Lebens-Lagen sind unsere Bereitschaften sehr wichtig.
Zum Beispiel bei einem Auto-Unfall.
Oder bei Natur-Katastrophen und in vielen anderen Situationen.
Dann brauchen Menschen in Not schnelle Hilfe.
Diese Hilfe leistet die Bereitschaft vom Deutschen Roten Kreuz.

Die richtige Hilfe bei allen kleinen und großen Not-Fällen

SEG
Foto: D. Winter / DRK

Jeden Tag und überall helfen unsere Bereitschaften bei Not-Fällen.
Sie sind auf alles vorbereitet und sehr gut ausgebildet.
Die Bereitschaften sind ein Teil der Hilfe-Kette:

  • Beratung
  • Vor-Sorge
  • Rettung
  • Betreuung
  • Pflege
  • Nach-Sorge

Katastrophen-Hilfe mit dem Deutschen Roten Kreuz

SEG
Foto: D. Winter / DRK

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil von einem großen Hilfs-Netz.
Dieses Hilfs-Netz rettet Menschen auf der ganzen Welt.
Und leistet schnell Hilfe bei Katastrophen.
Dabei arbeiten wir sehr eng mit anderen zusammen.
Unsere Bereitschaften helfen auch in anderen Ländern.


Sanitäter-Einsatz bei Veranstaltungen

Es gibt jeden Tag Veranstaltungen mit vielen Menschen.
Konzerten und Sport-Veranstaltungen.
Oder Straßen-Feste und andere Dinge.
Dabei kann es immer zu einem kleinen Not-Fall kommen.
Oder auch zu einer großen Katastrophe.
In diesen Fällen helfen unsere Sanitäter.
Sie leisten schnelle Hilfe in einem Not-Fall und können Leben retten.

Einsatzstelle, Rettungssanitäter, Stadion, Fußballspiel, WM 2006
Foto: F. Weingardt / DRK

Verletzte oder kranke Menschen müssen oft schnell versorgt werden.
Das machen unsere Sanitäter.
Sie leisten Erste Hilfe und können die Fahrt in das Kranken-Haus übernehmen.
Sanitäter sind freiwilliger Helfer vom Deutschen Roten Kreuz.
Sie bekommen bei uns eine besondere Ausbildung.

Unsere Sanitäter unterstützen auch den Blut-Spende-Dienst.
Nach einer Blut-Spende müssen Menschen noch etwas betreut werden.
Sie brauchen dann etwas Ruhe.
Und der Blut-Druck muss geprüft werden.
Das machen unsere Sanitäter.

Sanitäter haben ganz verschiedene Einsatz-Bereiche.
Sie unterstützen auch die Einsatz-Kräfte bei großen Katastrophen.
Manchmal müssen Menschen erst gesucht werden.
Dann helfen die Sanitäter mit ihren Rettungs-Hunden.
Diese besonderen Hunde können Menschen finden.
Zum Beispiel nach einem Haus-Einsturz.
Oder im Wald.


Der Betreuungs-Dienst vom Deutschen Roten Kreuz

Unfälle und Katastrophen sind immer anders.
Menschen können in ganz verschiedenen Situationen Hilfe brauchen.
Wenn Sie bei extremer Kälte sehr lange im Stau stehen.
Oder wenn das Haus brennt.
Oder wenn durch Wasser alles zerstört wird.
Auch Menschen ohne eine Verletzung brauchen dann Hilfe.
Die brauchen einen Schlaf-Platz.
Und etwas zu essen.
Und vielleicht auch neue Kleidung.
In diesen Situationen hilft der Betreuungs-Dienst.

Auf alles vorbereitet

SEG
Foto: D. Winter / DRK

Der Betreuungs-Dienst vom Deutschen Roten Kreuz ist gut vorbereitet.
Unsere Helfer leisten in verschiedenen Situationen wichtige Arbeit.
Sie versorgen Menschen mit Essen und Trinken.
Oder sie bauen Schlaf-Plätze auf.
Und Sie stellen Kleidung zur Verfügung.
Natürlich gibt es auch seelische Betreuung.
Das ist nach einer Katastrophe oft sehr wichtig.
Denn die Menschen haben dann viel verloren.
Vielleicht einen geliebten Menschen oder ihr Haus.
Unser Betreuungs-Dienst ist auf alles vorbereitet.

Katastrophen-Einsatz bei einem Wirbel-Sturm

Im Jahr 2007 gab es einen schlimmen Wirbel-Sturm.
Der Sturm mit dem Namen Kyrill.
Durch ihn wurde sehr großer Schaden angerichtet.
Und das Leben wurde für einige Zeit stark eingeschränkt.
Kaum noch Züge sind gefahren.
Und Straßen waren durch Bäume versperrt.
Auch in dieser Situation hat der Betreuungs-Dienst geholfen.
Zum Beispiel in der Stadt Gelsenkirchen.
Dort konnte ein Zug im Sturm nicht mehr weiter fahren.
In dem Zug waren auch Kinder und behinderte Menschen.

Eine Not-Unterkunft wurde zur Verfügung gestellt.
Alle Menschen aus dem Zug kamen schnell in eine Schule.
Hier waren sie sicher.
Und hier wurden sie versorgt.
Mit Essen und Trinken.
Am nächsten Tag war der Sturm vorbei.
Und die Menschen konnten wieder raus und weiter fahren.